NGOWork Mindestlohn-Rechner 2026

Arbeitsrecht · Stand 6. August 2026

Mindestlohn
einfach prüfen.

Berechne Dein verstetigtes Bruttomonatsgehalt, ermittle Deinen rechnerischen Stundenlohn oder prüfe, ob ein Monatsgehalt den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn erreicht.

Mindestlohn-Rechner

Was möchtest Du berechnen?

Alle Ergebnisse sind Bruttowerte und dienen der Orientierung. Verwendet werden durchschnittliche Monatsstunden nach der Formel Wochenstunden × 52 ÷ 12.

€/Std.
Std.
Verstetigtes Monatsgehalt brutto
2.409,33 €
✓ entspricht mindestens dem allgemeinen Mindestlohn
Std.
Rechnerischer Bruttostundenlohn
13,90 €
✓ allgemeiner Mindestlohn wird rechnerisch erreicht
Std.
Rechnerische Abweichung zum Mindestlohn
− 9,33 €
! rechnerisch unter dem allgemeinen Mindestlohn
Wichtig: Entscheidend ist grundsätzlich, dass der anwendbare Mindestlohn für jede tatsächlich geleistete Arbeitsstunde erreicht wird. Bei schwankender Arbeitszeit, Arbeitszeitkonten, Bereitschaft, Überstunden oder Zuschlägen ist eine Einzelfallprüfung nötig.

So rechnet das Tool

Transparent statt Blackbox.

Für ein verstetigtes Monatsgehalt wird die Wochenarbeitszeit auf eine durchschnittliche Monatsarbeitszeit umgerechnet.

01

Monatsstunden

Wochenstunden × 52 ÷ 12. Bei 40 Wochenstunden sind das durchschnittlich 173,33 Stunden im Monat.

02

Monatsgehalt

Stundenlohn × durchschnittliche Monatsstunden. Bei 13,90 € und 40 Stunden ergeben sich 2.409,33 € brutto.

03

Stundenlohn

Monatsgehalt ÷ durchschnittliche Monatsstunden. Das Ergebnis wird mit 13,90 € brutto verglichen.

Rechtliche Einordnung

Was der Rechner berücksichtigt – und was nicht.

Hinweise zur Nutzung

Bitte vor dem Ergebnis beachten.

Was bedeutet „verstetigtes Monatsgehalt“?
Es wird jeden Monat derselbe Bruttobetrag gezahlt, obwohl Monate unterschiedlich viele Arbeitstage haben. Wird kein verstetigtes Gehalt gezahlt, muss für die tatsächlich geleisteten Stunden geprüft werden, ob der anwendbare Mindestlohn erreicht wird.
Dürfen Zuschläge eingerechnet werden?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Es kommt auf Zweck und Ausgestaltung der Zahlung an. Der Rechner nimmt keine rechtliche Einordnung einzelner Zulagen vor.
Was gilt bei Überstunden?
Überstunden erhöhen die tatsächlich geleistete Arbeitszeit. Ein festes Monatsgehalt kann dadurch rechnerisch unter die Lohnuntergrenze sinken.
Was gilt für Branchenmindestlöhne?
In verschiedenen Branchen gelten höhere zwingende Entgeltuntergrenzen. Dieser Rechner vergleicht ausschließlich mit dem allgemeinen Mindestlohn von 13,90 €.
Was gilt für Praktikant*innen?
Praktikant*innen haben nicht in jedem Fall Anspruch auf den allgemeinen Mindestlohn. Maßgeblich sind insbesondere Art, Zweck, gesetzliche Verpflichtung und Dauer des Praktikums.
Wer ist ausgenommen?
Unter anderem Auszubildende, ehrenamtlich Tätige, Personen in Freiwilligendiensten, Selbstständige und Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten nach dem Wiedereinstieg. Für Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gelten ebenfalls Besonderheiten.
Rechtlicher Hinweis: Dieses Tool bietet eine unverbindliche rechnerische Orientierung und keine Rechtsberatung. Es kann besondere tarifliche, arbeitsvertragliche, branchenbezogene oder persönliche Umstände nicht vollständig abbilden. Maßgeblich sind die gesetzlichen Vorschriften, Rechtsverordnungen, Tarifverträge und die konkrete Arbeitszeit- und Vergütungsstruktur.